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Mut und Weitblick bewies der gelernte Textilkaufmann Manfred Leibold, als er 1972 im badischen Bruchsal mit dem Recycling von Kunststofffenstern und der Granulatherstellung für die Spielwaren- und Kleiderbügelherstellung begann.
> Firmengründer Manfred Leibold
„Recyclingkunststoffe als kostengünstige Alternative für die kunststoffverarbeitende Industrie und als Beitrag für eine ökoeffiziente Kreislaufwirtschaft.“ Mit dieser Vision startete vor 35 Jahren die Firmengeschichte von „Schwarzataler Kunststoffe“.
Mit Qualitätsmanagement und hoher Innovationsbereitschaft gehörte die „Schwarzataler Kunststoff GmbH“ zu den Marktführern im werkstofflichen Recycling.
expandierte die Firma „Manfred Leibold – Kunststoffe“ an einem neuen Standort: dem oberpfälzischem Freystadt.
Nach der Wende erwarb Manfred Leibold Betriebsgelände und Gebäude der damaligen „Schwarzataler Fruchtsaft- und Verpackungsmittel GmbH“ im thüringischen Katzhütte.
Nach der Umfirmierung zur „Schwarzataler Kunststoff GmbH“ begann Manfred Leibold mit zwei Mühlen und zwei Extrudern die Produktion. Mit der Aufbereitung der Hohlkörperfraktion aus dem Aufkommen des Dualen Systems Deutschland „Grüner Punkt“ erweitert sich das Produktionsspektrum bis Ende 1993.
1992 holte Manfred Leibold Corinna Rißland als rechte Hand in seine Firma. Fortan arbeitete sie als Betriebsleiterin und war für Kundenbetreuung und Einkauf zuständig.
Durch Qualitätsbewußtsein und Innovationsbereitschaft führte der Firmengründer seine Firma zum Erfolg. Im Mai 1997 wurde der Betrieb nach DIN EN ISO 9002 Qualitätsmanagementsystem zertifiziert und als Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 52 KRW/AbfG anerkannt.
Die sehr gute Auslastung in Katzhütte gab 1998 den Ausschlag rund 38 Mio. DM in den neuen Produktionsstandort im nahegelegenen Eisfeld zu investieren. 88 neue Arbeitsplätze wurden in der Region geschaffen. Nach dem Start im Oktober 1998 blieb die „Schwarzataler Kunststoff GmbH“ auf Expansionskurs.
Im September 2001 wurde hier eine der größten und modernsten Flaschenveredelungsanlagen Deutschlands im Beisein von Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster eröffnet. Kurz darauf wurde die Folienaufbereitungslinie von 15.000 to auf 40.000 to Inputkapazität erweitert.
Kurz nach der Feier zum 30-jährigen Firmenjubiläum verstarb Firmengründer Manfred Leibold im Juni 2002.
Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter H. Scheuring führte Corinna Rißland als Geschäftsführerin die Geschäfte der „Schwarzataler Kunststoff GmbH“ weiter.
Insolvenz der „Schwarzataler Kunststoff GmbH“.
Abspaltung des Eisfelder Standortes. Fortan werden die Standorte Katzhütte und Eisfeld als eigenständige Unternehmen weitergeführt.
Corinna Rißland bekam im September 2007 den Zuschlag zum Kauf der „Schwarzataler Kunststoff GmbH“. Gemeinsam mit zwei weiteren Gesellschaftern gründet sie die „Rissland Kunststoffe GmbH“.
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